Schlechtes Wetter, aber gute Laune: Die Triathlon-Abteilung von SV Blau-Weiß Bochum veranstaltete in diesem Jahr zum siebten Mal unter dem Motto „Laufend Gutes tun“ eine besondere Charity-Aktion.16 Sportlerinnen und Sportler trotzten dem Regen und liefen eine „Biermeile“ für den guten Zweck. Die Startgelder der Aktion und weitere Spendengelder des privaten „bierernsten“ Wettbewerbs summierten sich auf 666 Euro. Der Erlös ging an den Förderverein Palliativstation im EvK Herne und Ambulanter Hospizdienst.
Die Aufgabe war klar: viermal 400 Meter laufen – und nach jeder Runde eine 0,33-Liter-Flasche Bier trinken. Der Lauf fand auf dem Gelände des Neuen Gymnasiums Bochum statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Lauftrainer Werner Driller gemeinsam mit dem Vereinskameraden Lars Kalender und als Sponsor Thomas Hargus von der Firma Wattzeit, der die Zeitnahme organisierte.
Seit 2018 findet der Benefizlauf jährlich statt. Der Erlös unterstützt Einrichtungen, die Menschen am Lebensende begleiten. In diesem Jahr fiel die Wahl auf den Förderverein in Herne – eine Verbindung, die durch die Freundschaft zwischen Werner Driller und Thorsten Kinhöfer entstand. Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter ist Schirmherr der Palliativstation im EvK Herne und des Ambulanten Hospizdienstes. Während seiner aktiven Zeit trainierte Kinhöfer mit Driller für seine Einsätze als Unparteiischer.
„Auch wenn wir Sportler manchmal verletzt sind, geht es uns im Großen und Ganzen gut“, so Werner Driller. „Von diesem Glück, Freude an Sport und Bewegung genießen zu können, möchten wir etwas zurückgeben. Menschen, die vor der letzten Etappe ihres Lebens stehen, sollen gut begleitet sein und nicht allein.“ Schirmherr Thorsten Kinhöfer bedankte sich persönlich für die „gelebte Solidarität“: „Diese Aktion zeigt, wie Sport über sich hinauswachsen kann – das ist für mich Fairplay in Reinkultur.“