Es wird Ostern, und an Ostern dürfen wir den Aufbruch ins Leben feiern!

Von Karola Rehrmann

Es wird Ostern, trotz politischer Spannungen, trotz Kriegen, trotz Angst, trotz großer gesellschaftlicher Verunsicherung und trotz persönlicher Krisen. Das ist gut so, denn Ostern heißt:  in der dunkelsten Nacht wird langsam ein Licht sichtbar.

Es ist ein Hoffnungslicht, welches uns gerade jetzt verdeutlicht, wie wichtig Menschlichkeit, Mitgefühl und gegenseitige Fürsorge sind.  Im Osterevangelium heißt es: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden.“ Diese Worte laden ein, den Blick zu verändern – weg von dem, was nur begrenzt scheint, hin zu dem, was sich neu eröffnen und Halt geben kann.

Es sind oft die kleinen Gesten, die Halt geben und Zuversicht wachsen lassen. Zum Beispiel in der Aufmerksamkeit füreinander, im Zuhören, im Mitgehen durch schwere Zeiten und das im persönlichen Umfeld wie auch im gesellschaftlichen Miteinander.

Und so kann Ostern auch in diesen Zeiten daran erinnern, dass Hoffnung sich im Tun, im Mitgehen, im Ernstnehmen des Gegenübers zeigt.

Ich wünsche allen, die österliche Zuversicht, die einen Raum für solche Erfahrungen eröffnet, und ich wünsche allen die Kraft diese auch weiterzugeben.