Autor: Susanne Schübel

Vertrautes Gesicht, neue Verantwortung: Dr. Barbara Lubenow übernimmt Leitung des Palliativzentrums

Das Palliativzentrum am Evangelischen Krankenhaus Herne hat eine neue Leiterin. Zum 1. April übernahm Dr. Barbara Lubenow die Verantwortung für die Palliativstation. Für das Team und die Patienten der Station ändert sich dabei weniger als man denkt: Dr. Barbara Lubenow lernte die Station, das Team und die Abläufe bereits 2022/23 als Elternzeitvertretung und kehrt nun in ein bekanntes Arbeitsfeld zurück.

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Vertrautes Gesicht, neue Verantwortung: Dr. Barbara Lubenow übernimmt Leitung des Palliativzentrums

Das Palliativzentrum am Evangelischen Krankenhaus Herne hat eine neue Leiterin. Zum 1. April übernahm Dr. Barbara Lubenow die Verantwortung für die Palliativstation. Für das Team und die Patienten der Station ändert sich dabei weniger als man denkt: Dr. Barbara Lubenow lernte die Station, das Team und die Abläufe bereits 2022/23 als Elternzeitvertretung und kehrt nun in ein bekanntes Arbeitsfeld zurück.

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Vertrautes Gesicht, neue Verantwortung: Dr. Barbara Lubenow übernimmt Leitung des Palliativzentrums

Das Palliativzentrum am Evangelischen Krankenhaus Herne hat eine neue Leiterin. Zum 1. April übernahm Dr. Barbara Lubenow die Verantwortung für die Palliativstation. Für das Team und die Patienten der Station ändert sich dabei weniger als man denkt: Dr. Barbara Lubenow lernte die Station, das Team und die Abläufe bereits 2022/23 als Elternzeitvertretung und kehrt nun in ein bekanntes Arbeitsfeld zurück.

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Es wird Ostern, und an Ostern dürfen wir den Aufbruch ins Leben feiern!

Es wird Ostern, trotz politischer Spannungen, trotz Kriegen, trotz Angst, trotz großer gesellschaftlicher Verunsicherung und trotz persönlicher Krisen. Das ist gut so, denn Ostern heißt:  in der dunkelsten Nacht wird langsam ein Licht sichtbar. Es ist ein Hoffnungslicht, welches uns gerade jetzt verdeutlicht, wie wichtig Menschlichkeit, Mitgefühl und gegenseitige Fürsorge sind.  Im Osterevangelium heißt es: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden.“ Diese Worte laden ein, den Blick zu verändern – weg von dem, was nur begrenzt scheint, hin zu dem, was sich neu eröffnen kann und Halt geben kann.

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Es wird Ostern, und an Ostern dürfen wir den Aufbruch ins Leben feiern!

Es wird Ostern, trotz politischer Spannungen, trotz Kriegen, trotz Angst, trotz großer gesellschaftlicher Verunsicherung und trotz persönlicher Krisen. Das ist gut so, denn Ostern heißt:  in der dunkelsten Nacht wird langsam ein Licht sichtbar. Es ist ein Hoffnungslicht, welches uns gerade jetzt verdeutlicht, wie wichtig Menschlichkeit, Mitgefühl und gegenseitige Fürsorge sind.  Im Osterevangelium heißt es: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden.“ Diese Worte laden ein, den Blick zu verändern – weg von dem, was nur begrenzt scheint, hin zu dem, was sich neu eröffnen kann und Halt geben kann.

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Es wird Ostern, und an Ostern dürfen wir den Aufbruch ins Leben feiern!

Es wird Ostern, trotz politischer Spannungen, trotz Kriegen, trotz Angst, trotz großer gesellschaftlicher Verunsicherung und trotz persönlicher Krisen. Das ist gut so, denn Ostern heißt:  in der dunkelsten Nacht wird langsam ein Licht sichtbar. Es ist ein Hoffnungslicht, welches uns gerade jetzt verdeutlicht, wie wichtig Menschlichkeit, Mitgefühl und gegenseitige Fürsorge sind.  Im Osterevangelium heißt es: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden.“ Diese Worte laden ein, den Blick zu verändern – weg von dem, was nur begrenzt scheint, hin zu dem, was sich neu eröffnen kann und Halt geben kann.

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Vorreiter und Vorbild in der palliativen Versorgung: Prof. Dr. Klaus Hackenberg (88) verstorben

Der Förderverein Palliativstation im EvK Herne und Ambulanter Hospizdienst trauert um seinen Ehrenvorsitzenden Prof. Dr. Klaus Hackenberg. Der langjährige Chefarzt der Medizinischen Abteilung und Gründer der Palliativstation verstarb am 6. März kurz vor seinem 89. Geburtstag. Bis zu seinem Tod war der bekannte Mediziner als Internist in eigener Praxis tätig.

„Wir trauern um einen Mediziner, dessen Verdienste um die bestmögliche Versorgung von Menschen am Ende des Lebens bis heute ein sehr hohes Ansehen genießen, – in der Bevölkerung ebenso wie in der Fachwelt “, würdigte der Fördervereinsvorsitzende Pfarrer Frank Obenlüneschloß den Verstorbenen. „Prof. Hackenbergs Impuls, eine Palliativstation nach heutigem Muster zu gründen, entsprang seiner täglichen belastenden Erfahrung mit den Ängsten und Bedürfnissen schwerstkranker Tumorpatienten und ihrer Angehörigen, denen im Rahmen der üblichen Klinikpflege nicht Rechnung getragen werden konnte.“

Prof. Dr. Klaus Hackenberg wurde am 17. März 1937 in Soltau geboren. Seine Neigung zur Medizin wurde ihm bereits in die Wiege gelegt, da auch sein Vater Siegfried von Beruf Arzt war. Nach dem Studium in Marburg promovierte er in Kinderheilkunde. Seinen Facharzt für Innere Medizin machte er 1971. 1976 übernahm er die Leitung der medizinischen Poliklinik der Universität Essen. Von dort wechselte Prof. Dr. Klaus Hackenberg zum 1. Juli 1979 als Chefarzt der Medizinischen Abteilung an das EvK Herne, wo er im März 2002 nach 23 Dienstjahren in den Ruhestand trat.

Besonders hervorzuheben sind Prof. Hackenbergs Verdienste um die palliative Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen in Herne. Bereits 1987 stellte er im EvK seine Idee einer Palliativstation vor, auf der Patientinnen und Patienten, die nicht mehr zu heilen sind, ganzheitlich umsorgt werden. Zu jener Zeit war der Begriff Palliativmedizin für die meisten noch ein Fremdwort, doch bei Pfarrer Walter Tschirch, damals Theologischer Geschäftsführer der Krankenhausgemeinschaft, fanden Hackenbergs Überlegungen großen Anklang.

Trotzdem dauerte es noch fünf Jahre, bevor 1992 in Herne eine der ersten Palliativstationen in NRW mit sechs Betten ihre Tore für Patienten öffnen konnte. Das Konzept einer solchen Einrichtung war vor mehr als 30 Jahren durchaus umstritten – im eigenen Hause, aber auch in der niedergelassenen Ärzteschaft. Vom Gegenwind ließ sich Prof. Dr. Hackenberg nicht entmutigen. Mit Energie und Leidenschaft setzte er seine Vision in die Tat um und gab der Station über zehn Jahre sein Gesicht. „Herne war in dieser Hinsicht Vorreiter und übernimmt eine Vorbildfunktion“, betonte die Gesundheitspolitikerin Ingrid Fischbach anlässlich des 25jährigen Bestehens der Station. Eine so gute Versorgung wie in Herne wünsche sie sich für ganz Deutschland.

2002 nahm Prof. Dr. Hackenberg Abschied vom EvK Herne, seine Nachfolge – auch auf der Palliativstation – trat Dr. Markus Freistühler an. Im Ruhestand ließ der Mediziner die Verbindung zu „seiner“ Palliativstation nicht abreißen.  Besonders gefreut habe ihn die Erweiterung der Einrichtung von sechs auf zehn Betten im Jahr 2023, erinnert sich Pfarrer Frank Obenlüneschloß. Regelmäßig kam der Ehrenvorsitzende zu Veranstaltungen und Sitzungen des Fördervereins nach Herne. Noch im Dezember letzten Jahres berichtete er von seiner wöchentlichen Sprechstunde in der ehemaligen Landarztpraxis des Vaters, die von seinem jüngeren Bruder übernommen worden war. Daneben widmete er sich ausgiebig seinem Waldbesitz in Breckerfeld, wo Hackenberg selbst sogar kleine Bäume fällte. Als Fachärztin für Kinderheilkunde setzt heute seine jüngste Tochter die Medizinertradition in der Familie fort.

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Vorreiter und Vorbild in der palliativen Versorgung: Prof. Dr. Klaus Hackenberg (88) verstorben

Der Förderverein Palliativstation im EvK Herne und Ambulanter Hospizdienst trauert um seinen Ehrenvorsitzenden Prof. Dr. Klaus Hackenberg. Der langjährige Chefarzt der Medizinischen Abteilung und Gründer der Palliativstation verstarb am 6. März kurz vor seinem 89. Geburtstag. Bis zu seinem Tod war der bekannte Mediziner als Internist in eigener Praxis tätig.

„Wir trauern um einen Mediziner, dessen Verdienste um die bestmögliche Versorgung von Menschen am Ende des Lebens bis heute ein sehr hohes Ansehen genießen, – in der Bevölkerung ebenso wie in der Fachwelt “, würdigte der Fördervereinsvorsitzende Pfarrer Frank Obenlüneschloß den Verstorbenen. „Prof. Hackenbergs Impuls, eine Palliativstation nach heutigem Muster zu gründen, entsprang seiner täglichen belastenden Erfahrung mit den Ängsten und Bedürfnissen schwerstkranker Tumorpatienten und ihrer Angehörigen, denen im Rahmen der üblichen Klinikpflege nicht Rechnung getragen werden konnte.“

Prof. Dr. Klaus Hackenberg wurde am 17. März 1937 in Soltau geboren. Seine Neigung zur Medizin wurde ihm bereits in die Wiege gelegt, da auch sein Vater Siegfried von Beruf Arzt war. Nach dem Studium in Marburg promovierte er in Kinderheilkunde. Seinen Facharzt für Innere Medizin machte er 1971. 1976 übernahm er die Leitung der medizinischen Poliklinik der Universität Essen. Von dort wechselte Prof. Dr. Klaus Hackenberg zum 1. Juli 1979 als Chefarzt der Medizinischen Abteilung an das EvK Herne, wo er im März 2002 nach 23 Dienstjahren in den Ruhestand trat.

Besonders hervorzuheben sind Prof. Hackenbergs Verdienste um die palliative Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen in Herne. Bereits 1987 stellte er im EvK seine Idee einer Palliativstation vor, auf der Patientinnen und Patienten, die nicht mehr zu heilen sind, ganzheitlich umsorgt werden. Zu jener Zeit war der Begriff Palliativmedizin für die meisten noch ein Fremdwort, doch bei Pfarrer Walter Tschirch, damals Theologischer Geschäftsführer der Krankenhausgemeinschaft, fanden Hackenbergs Überlegungen großen Anklang.

Trotzdem dauerte es noch fünf Jahre, bevor 1992 in Herne eine der ersten Palliativstationen in NRW mit sechs Betten ihre Tore für Patienten öffnen konnte. Das Konzept einer solchen Einrichtung war vor mehr als 30 Jahren durchaus umstritten – im eigenen Hause, aber auch in der niedergelassenen Ärzteschaft. Vom Gegenwind ließ sich Prof. Dr. Hackenberg nicht entmutigen. Mit Energie und Leidenschaft setzte er seine Vision in die Tat um und gab der Station über zehn Jahre sein Gesicht. „Herne war in dieser Hinsicht Vorreiter und übernimmt eine Vorbildfunktion“, betonte die Gesundheitspolitikerin Ingrid Fischbach anlässlich des 25jährigen Bestehens der Station. Eine so gute Versorgung wie in Herne wünsche sie sich für ganz Deutschland.

2002 nahm Prof. Dr. Hackenberg Abschied vom EvK Herne, seine Nachfolge – auch auf der Palliativstation – trat Dr. Markus Freistühler an. Im Ruhestand ließ der Mediziner die Verbindung zu „seiner“ Palliativstation nicht abreißen.  Besonders gefreut habe ihn die Erweiterung der Einrichtung von sechs auf zehn Betten im Jahr 2023, erinnert sich Pfarrer Frank Obenlüneschloß. Regelmäßig kam der Ehrenvorsitzende zu Veranstaltungen und Sitzungen des Fördervereins nach Herne. Noch im Dezember letzten Jahres berichtete er von seiner wöchentlichen Sprechstunde in der ehemaligen Landarztpraxis des Vaters, die von seinem jüngeren Bruder übernommen worden war. Daneben widmete er sich ausgiebig seinem Waldbesitz in Breckerfeld, wo Hackenberg selbst sogar kleine Bäume fällte. Als Fachärztin für Kinderheilkunde setzt heute seine jüngste Tochter die Medizinertradition in der Familie fort.

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Vorreiter und Vorbild in der palliativen Versorgung: Prof. Dr. Klaus Hackenberg (88) verstorben

Der Förderverein Palliativstation im EvK Herne und Ambulanter Hospizdienst trauert um seinen Ehrenvorsitzenden Prof. Dr. Klaus Hackenberg. Der langjährige Chefarzt der Medizinischen Abteilung und Gründer der Palliativstation verstarb am 6. März kurz vor seinem 89. Geburtstag. Bis zu seinem Tod war der bekannte Mediziner als Internist in eigener Praxis tätig.

„Wir trauern um einen Mediziner, dessen Verdienste um die bestmögliche Versorgung von Menschen am Ende des Lebens bis heute ein sehr hohes Ansehen genießen, – in der Bevölkerung ebenso wie in der Fachwelt “, würdigte der Fördervereinsvorsitzende Pfarrer Frank Obenlüneschloß den Verstorbenen. „Prof. Hackenbergs Impuls, eine Palliativstation nach heutigem Muster zu gründen, entsprang seiner täglichen belastenden Erfahrung mit den Ängsten und Bedürfnissen schwerstkranker Tumorpatienten und ihrer Angehörigen, denen im Rahmen der üblichen Klinikpflege nicht Rechnung getragen werden konnte.“

Prof. Dr. Klaus Hackenberg wurde am 17. März 1937 in Soltau geboren. Seine Neigung zur Medizin wurde ihm bereits in die Wiege gelegt, da auch sein Vater Siegfried von Beruf Arzt war. Nach dem Studium in Marburg promovierte er in Kinderheilkunde. Seinen Facharzt für Innere Medizin machte er 1971. 1976 übernahm er die Leitung der medizinischen Poliklinik der Universität Essen. Von dort wechselte Prof. Dr. Klaus Hackenberg zum 1. Juli 1979 als Chefarzt der Medizinischen Abteilung an das EvK Herne, wo er im März 2002 nach 23 Dienstjahren in den Ruhestand trat.

Besonders hervorzuheben sind Prof. Hackenbergs Verdienste um die palliative Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen in Herne. Bereits 1987 stellte er im EvK seine Idee einer Palliativstation vor, auf der Patientinnen und Patienten, die nicht mehr zu heilen sind, ganzheitlich umsorgt werden. Zu jener Zeit war der Begriff Palliativmedizin für die meisten noch ein Fremdwort, doch bei Pfarrer Walter Tschirch, damals Theologischer Geschäftsführer der Krankenhausgemeinschaft, fanden Hackenbergs Überlegungen großen Anklang.

Trotzdem dauerte es noch fünf Jahre, bevor 1992 in Herne eine der ersten Palliativstationen in NRW mit sechs Betten ihre Tore für Patienten öffnen konnte. Das Konzept einer solchen Einrichtung war vor mehr als 30 Jahren durchaus umstritten – im eigenen Hause, aber auch in der niedergelassenen Ärzteschaft. Vom Gegenwind ließ sich Prof. Dr. Hackenberg nicht entmutigen. Mit Energie und Leidenschaft setzte er seine Vision in die Tat um und gab der Station über zehn Jahre sein Gesicht. „Herne war in dieser Hinsicht Vorreiter und übernimmt eine Vorbildfunktion“, betonte die Gesundheitspolitikerin Ingrid Fischbach anlässlich des 25jährigen Bestehens der Station. Eine so gute Versorgung wie in Herne wünsche sie sich für ganz Deutschland.

2002 nahm Prof. Dr. Hackenberg Abschied vom EvK Herne, seine Nachfolge – auch auf der Palliativstation – trat Dr. Markus Freistühler an. Im Ruhestand ließ der Mediziner die Verbindung zu „seiner“ Palliativstation nicht abreißen.  Besonders gefreut habe ihn die Erweiterung der Einrichtung von sechs auf zehn Betten im Jahr 2023, erinnert sich Pfarrer Frank Obenlüneschloß. Regelmäßig kam der Ehrenvorsitzende zu Veranstaltungen und Sitzungen des Fördervereins nach Herne. Noch im Dezember letzten Jahres berichtete er von seiner wöchentlichen Sprechstunde in der ehemaligen Landarztpraxis des Vaters, die von seinem jüngeren Bruder übernommen worden war. Daneben widmete er sich ausgiebig seinem Waldbesitz in Breckerfeld, wo Hackenberg selbst sogar kleine Bäume fällte. Als Fachärztin für Kinderheilkunde setzt heute seine jüngste Tochter die Medizinertradition in der Familie fort.

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