
Herner Narren zeigen Herz: HeKaGe spendet 1.500 Euro an Förderverein
Eine Spende in Höhe von 1.500 Euro überreichte Kai Gera (rechts), 2. Vorsitzender der 1. Herner Karnevalsgesellschaft (HeKaGe), am Rande des Nightlight-Dinners Ende August an

Eine Spende in Höhe von 1.500 Euro überreichte Kai Gera (rechts), 2. Vorsitzender der 1. Herner Karnevalsgesellschaft (HeKaGe), am Rande des Nightlight-Dinners Ende August an

Drei Tage Intensivstation, zwei Tage Palliativstation: Dr. Verena Est (im Bild rechts) bewegt sich jede Woche zwischen zwei Welten. Die Fachärztin für Anästhesie arbeitet seit 2020 am EvK Herne. Auf der Intensivstation erlebte sie immer wieder, dass Patientinnen und Patienten zu lange therapiert wurden und Lebensqualität in der letzten Phase zuweilen aus dem Blick geriet. Das wollte sie nicht hinnehmen. Auf eigene Kosten absolvierte die gebürtige Gelsenkirchenerin die Kursweiterbildung Palliativmedizin. Seit Jahresbeginn arbeitet sie mittwochs und donnerstags auf der Palliativstation des EvK Herne, um praktische Erfahrung im Bereich Palliativmedizin zu erlangen.

Lachen, Weinen, Verzweifeln und wieder Hoffnung finden. Für Carina Brust gehört all das zu ihrem Alltag auf der Palliativstation im EvK Herne. Die 41-jährige gebürtige Hernerin verantwortet die Sozialberatung. Sie begleitet Patientinnen und Patienten und ihre Zugehörigen von der Aufnahme bis zur Entlassung. Ihr Ziel: die Selbstbestimmung der Menschen. „Ich helfe dabei, Wunsch und Realität zu vereinen und eine Versorgung zu organisieren, die ein würdevolles Leben bis zum Tod ermöglicht“, sagt die Diplom-Sozialpädagogin und Palliative Care Fachkraft.

Lachen, Weinen, Verzweifeln und wieder Hoffnung finden. Für Carina Brust gehört all das zu ihrem Alltag auf der Palliativstation im EvK Herne. Die 41-jährige gebürtige Hernerin verantwortet die Sozialberatung. Sie begleitet Patientinnen und Patienten und ihre Zugehörigen von der Aufnahme bis zur Entlassung. Ihr Ziel: die Selbstbestimmung der Menschen. „Ich helfe dabei, Wunsch und Realität zu vereinen und eine Versorgung zu organisieren, die ein würdevolles Leben bis zum Tod ermöglicht“, sagt die Diplom-Sozialpädagogin und Palliative Care Fachkraft.

Zeit für die Menschen zu haben, die ihr anvertraut sind, das schätzt Lisa Birkmann an ihrer Arbeit besonders. Die 37-Jährige aus Castrop-Rauxel ist seit August 2025 in Teilzeit als Pflegefachkraft auf der Palliativstation im EvK Herne tätig. Sie pflegt die Patientinnen und Patienten individuell, abgestimmt auf ihre Bedürfnisse. Und sie begleitet die Angehörigen während des gesamten Aufenthalts auf der Station.

„Sie können mir keine Zeit schenken.“ Mit diesem Satz endete das erste Treffen zwischen Sabrina Didschuneit (Foto links) und Herrn F., einem 70jährigen Bochumer, der unheilbar an Lungenkrebs erkrankt war. Die 41jährige Fotografin aus Wanne-Eickel begleitete ihn auf der Palliativstation im EvK Herne. Es war ihre erste Begleitung als Zeitschenkerin des Ambulanten Hospizdienstes Herne. Und der Satz von Herrn F. arbeitete lange in ihr.

Mit Feiern kennt er sich aus. Auch deshalb ließ es Norbert Menzel, Seniorchef des LM:V Veranstaltungsservice, anlässlich seines 70. Geburtstag mit 150 Gästen ordentlich krachen. Auf Geschenke jedoch verzichtete der Jubilar. Stattdessen bat er um Spenden für die Palliativstation im EvK Herne – und das Ergebnis übertraf alle Erwartungen. Mehr als 6.000 Euro landeten an diesem Abend im Zeichen des Lebensbaums in der Spendenbox. Menzel rundete die Summe auf 7.000 Euro auf und übergab sie persönlich auf der Station an Dr. Barbara Lubenow, Leitung des Palliativzentrums im EvK Herne, an Pfarrer Frank Obenlüneschloß, den Vorsitzenden des Fördervereins, an Stationsleitung Nadine Kolpatzik und an TV-Schiri Thorsten Kinhöfer, den Schirmherrn der Station.

Der Rotary Club Witten-Hohenstein hat dem Förderverein Palliativstation im EvK Herne und Ambulanter Hospizdienst 1.000 Euro gespendet. Den Anstoß für die Spende gab Thorsten Kinhöfer, der langjährige FIFA-Schiedsrichter und Schirmherr der Palliativstation.

Cello und Klavier, Stuhlreihen unter dem Sonnensegel, dazu eine erfrischende Brise: Am Samstag, 11. Juli, verwandelte sich die Terrasse der Palliativstation im EvK Herne in einen Open-Air-Konzertsaal. Unter dem Titel „Kleine Auszeit“ spielte das Kölner Duo „Seelenstreicher“ Werke von Johannes Brahms, Edward Elgar, Clara und Robert Schumann. Von der samstäglich stillen Stationsterrasse aus erfüllten die beinahe märchenhaften Klänge die Patientenzimmer und stiegen vorbei an den oberen Etagen des Krankenhauses hinauf in den tiefblauen Nachmittagshimmel.